Kann man mit einem iPad ernsthaft arbeiten?

Aber Hallo kann man.
Bis Dienstag war ich knapp zwei Wochen in einer Hamburger Werbeagentur gebucht (Danke übrigens!), um mir für einen ihrer Kunden* Dinge auszudenken. Ein Ergebnis – das im Übrigen später nicht weiterverfolgt wurde – war dieses schnelle Storyboard, für das ich mit Hilfe der App "Paper" etwa zehn Minuten brauchte.




Sieht gut aus. Und will nicht mehr sein, als es ist: Skizze nämlich.

*Hier natürlich anonymisiert.

Kommentare:

cartoonage hat gesagt…

Die NASA hat seinerzeit einen Weltraumkugelschreiber entwickelt, mit dem es sich im All auch kopfüber schreiben ließ. Das hat eine Mio $ gekostet.

Die Russen nahmen einfach einen Bleistift ...

Christian hat gesagt…

Und diese Geschichte ist nach wie vor frei erfunden - die NASA hatte Anderes vor. Die Kugelschreiber (space pen) haben sie sich einfach für 6 $ pro Stück gekauft - die Russen dann übrigens auch.

Thies hat gesagt…

...und zwar, weil, laut Wikipedia, die Bleistifte zu teuer waren. Hihi:
"So wurde 1965 mit Tycam Engineering Manufacturing, Inc. für das Gemini-Programm ein Festpreis-Vertrag über die Lieferung von 34 mechanischen Bleistiften zum Gesamtpreis von 4382,50 US-Dollar (128,89 US-Dollar je Stück) unterzeichnet. Dies löste Kritik aus, da ein solcher Preis von vielen als überzogen empfunden wurde. Als Konsequenz davon machte die NASA den Vertrag rückgängig und suchte nach preiswerterem Ersatz.

Noch im selben Jahr bot Fisher der NASA den Space Pen an. Die NASA zögerte jedoch zunächst, nicht zuletzt aufgrund der großen Kritik beim Tycam-Kontrakt. Erst nach ausgiebigen Tests entschied man sich 1967 den Stift für die Apollo-Mission einzusetzen. Sie kaufte zunächst 400 Stifte zu einem Stückpreis von 6 US-Dollar."

Cordula hat gesagt…

Ich glaube, was "cartoonage" eigentlich damit sagen wollte: ein Stück Papier hätte wahrscheinlich auch funktioniert. Oh. Ich meine natürlich "paper" ;-)!

Thies hat gesagt…

@Cordula & Cartoonage
Klar, stimmt. Und dennoch mag ich diesem etwas pädagogischen Ton nicht folgen: Denn was ich in diesem Fall sehr toll und praktisch fand, dass ich eben vom Gucken bei Google und Nachlesen bei Wikipedia direkt zum Zeichnen übergehen konnte, und das mit einem Finger, der auf Wunsch auch noch verschiedenfarbig war. Mal ganz abgesehen davon, dass in Werbeagenturen eben nicht mal mehr Farbstifte zu finden sind. (Es gibt gar kaum noch Leute, die zeichnen können.)